Chorkonzert

Am Freitag, 16. Juni 2017 findet um 19.30 Uhr in der Hagenower Stadtkirche ein Chorkonzert mit dem Rostocker Motettenchor statt. Auf dem Programm stehen Werke Alter und Neuer Meister mit Texten, die überwiegend von Martin Luther stammen.

Der Rostocker Motettenchor, 1964 von Kirchenmusikdirektor Professor Hartwig Eschenburg gegründet, fand schon früh in berühmten Kirchen und Konzerthäusern Ostdeutschlands (Dresdner Kreuzkirche, Thomaskirche und Gewandhaus Leipzig sowie Berliner Konzerthaus) Beachtung. Konzertreisen ins Ausland blieben dem Kirchenchor lange verwehrt. Erst 1988 gab es Auftritte in Polen und 1989 in Schleswig-Holstein. Der Motettenchor war als einziger Kirchenchor (der Thomanerchor und Kreuzchor sind bis heute staatliche Chöre) von der DDR-Regierung zu Schallplattenaufnahmen zugelassen. Weitere Informationen sind zu finden unter:
www.st-johannis-kantorei.de/choere/motettenchor

 

AN-GE-DACHT

Deckblatt Gemeindebrief Juli 2017Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt. (Monatsspruch für Mai 2017 aus Kolosser 4,6)

Liebe Leserinnen und Leser!

Hoppla, das kann einem schon in der Anrede passieren. Wer es genau nimmt, entdeckt immer ein Haar in der Suppe. Aber das macht nicht die Würze aus, sondern regt auf und verdirbt einem den Appetit. Dass es uns jedoch schmeckt, das macht die gute Würze. Das heißt, nicht zu viel und nicht zu wenig aber das genau richtige Maß von jedem. Ich liebe die Sprache der Bilder und Metaphern. Deshalb spricht mich dieser Monatsspruch so an. Eine gute Suppe aß ich neulich gerade in einer kleinen Bäckerei. Und das war ein überraschend schöner Gaumenschmaus.

So kann das also auch mit Worten sein, die so besonders sind, dass ich mich wohlfühle mit dem, der sie ausspricht. Würzige Rede hat es in sich. Manchmal sind Reden auch ziemlich langweilig. Doch dann kommen ein Spritzer Humor, ein Löffel Weisheit oder ein paar Tropfen aufrichtige Ehrlichkeit ins Sprachspiel und schon bin ich wieder da mit meiner Aufmerksamkeit. Wenn mir die besonderen Worte fehlen und ich anfange, das Wetter zu benutzen, dann fühle ich mich selber flau. Zuweilen merke ich auch die Ermüdung des Gegenübers, wenn der oder diejenige sich nicht angesprochen fühlt. Da suche ich förmlich nach den Gewürztöpfchen in meinem Kopf und kann sie nicht finden. Ich will versuchen, jede Begegnung als Geschenk zu sehen.

Der Satz aus dem Brief an die Gemeinden in Kolossae in Griechenland ermuntert mich zu dieser Haltung. Paulus schrieb ihn aus dem Gefängnis. Seine für Christus eifernden Reden müssen so gepfeffert gewesen sein, dass die Behörden ihn dafür wahrscheinlich einfach wegsperren mussten, so erhitzt und empört mögen sie gewesen sein.

Was das Anliegen des Paulus ausmacht, ist bei allem in der Liebe zu bleiben ohne dabei flau zu werden.

Wenn wir unser Zusammenwirken als eine „Suppe“ (Nahrungsquelle) ansehen, von der wir alle leben, dass stehen wir in der Verantwortung, ein gutes Maß an Würze einzubringen. Das freundliche Wort ist wie eine Einladung, eine Geste warmer Zuwendung. Wer sehnt sich denn nicht danach? Die Würze in den Worten macht die Begegnung mit einem Menschen nachhaltig. Oft muss ich lange danach noch lachen oder weinen, wenn ich mich an so besondere Worte und Menschen, von denen sie ausgegangen sind, erinnere. Die Würze hat einen bekennenden Charakter. Hier in diesem Zusammenhang nehme ich es heute als Mahnung an ein verblasstes ängstliches Christsein. Wäre Gott nicht im Spiel als der Lebensspender, dann gäbe es keine Nahrung, weder für den Magen noch für die Seele.

Also: Mehr Bekenntnis muss her! Mein Gott, das ist doch der Rede wert.

Noch etwas Würziges zum Abschluss. Ein Rabbi, ein jüdischer Lehrer, redete mit Gott und klagte ihm sein Leid, sein Sohn sei abtrünnig geworden und zum Islam übergetreten. „Da habe ich mich aufgeopfert und alles für ihn getan und nun sowas.“ „Ja, das kenne ich gut.“ antwortet Gott. „Ich habe auch alles versucht und am Ende haben sie meinen Sohn ans Kreuz geschlagen.“ Der Rabbi fragt erstaunt: „Und was hast du gemacht?“ „Tja, was sollte ich machen? Ein neues Testament!“

Einen süßen, salzigen oder eher scharfen(?) Sommer wünscht Ihnen
Ihre
Simone Muschick

AN-GE-DACHT

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Jahreslosung für 2017 aus Hesekiel 36,26)

Hier wird uns von Gott ein Geschenk angeboten: Ein neues Herz ! Wie kann das gehen ?
Ich habe in meiner Sabbat Zeit in einer christlichen Kommunität geholfen, neue Erdbeerbeete anzulegen. Unter sorgfältiger Anleitung von Bruder Georg lernte ich, worauf es ankommt, wenn man die zarten Erdbeerableger in die frische Komposterde einsetzt:

„Das Herz muss frei bleiben !“.
Mein Herz muss frei bleiben, muss atmen können, braucht Beachtung und Zuwendung inmitten der täglichen Herausforderungen im Alltagstrubel.

Eine wunderbare Gelegenheit dazu hatte ich in vier arbeitsfreien Monaten, wo ich so viel Zeit hatte für das, was meinem Herzen gut tut: Stille und Gebet, Natur, Gespräche und Lesen, ganz da sein in dem was ich tue, ohne Termindruck: Herrlich! Jeder Tag ein Geschenk Gottes für mich.

Auch die Bibel versteht das Herz als Mittelpunkt des Menschen, als Ort der Gefühle. Aber im Herzen werden auch die Gedanken und Entscheidungen und das Wollen verortet. Der große und weise König Salomo erbat sich von Gott ein „hörendes Herz“. Weisheit bekommen wir, wenn wir mit dem Herzen den Willen Gottes heraushören unter der Vielzahl der Geräusche und Stimmen, die uns jeden Tag umgeben. Ein neues Herz ist ein hörende Herz, ein verstehendes Herz. Um nach innen und zu Gott hin zu lauschen, brauchen wir die Stille. Ich habe gemerkt, wie lange es sogar in einer klösterlichen Umgebung dauert, bis die äußere Stille auch langsam das Herz ruhig macht. Es erfordert Übung und Geduld, bis wir wirklich wahrnehmen, dass Gottes liebevolle Gegenwart in uns um uns ist. Aber es ist eine so wunderbare Erfahrung, wenn dann Gottes Geist mein Herz erfüllt mit Frieden!

Auch ein verzagtes, ängstliches Herz ist der Bibel nicht fremd. Wie oft sind gerade beschämende oder verletzende Erfahrungen der Grund dafür, dass wir unser Herz verschließen oder verhärten, um uns zu schützen. Die Jahreslosung sagt, dass Gott unser Herz ohne Vorbedingungen erneuern und heilen möchte. Dann dürfen wir die Welt um usn und auch uns selber neu sehen lernen. Paulus betet für seine Gemeinde: Gott „erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid…“ (Epheser 1,18).
Durchfluten mit Licht und Wärme möchte Gott unser Herz. Gerade in Zeiten, in denen die Welt kälter zu werden scheint, ist es so wichtig, im Gebet einen Ort zu haben, wo wir einfach nur da sein dürfen wie wir sind und uns beschenken lassen können. Zugegeben- im Alltag ist es oft nicht leicht, mein Herz frei zu halten für Zeiten der Stille, in denen Gott sich mir zuwenden kann. Das war es früher auch nicht. Deshalb ist die Bibel voll von Ermutigungen, das zu üben.

„Die wesentlichen Dinge kannst du nicht machen, sondern nur empfangen. Aber du kannst dich empfänglich machen“ (Martin Schleske)

Möge uns das auf dem Weg durch das Jahr immer wieder gelingen!
Im Namen der Pastoren und Mitarbeiter der Kirchengemeinde wünsche ich Ihnen allen dazu Gottes Segen.

Katja Huenges

An-ge-dacht

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Bereitet dem Herrn den Weg ! Jesaja 40

So wird uns zugerufen mit dem Beginn der Adventszeit. Eine neue Zeit fängt an. Etwas Neues beginnt. Darin steckt auch die Möglichkeit, dass bei uns etwas neu werden kann. Es ist an der Zeit sich vorzubereiten. damit die Ankunft Gottes gelingt.
„Bereit sein“, alles „bereit machen“, „vorbereitet sein“, „Seid bereit“ und in „Bereitschaft sein“, so mag es in uns schallen, wenn wir das Bibelwort hören. Dabei werden uns unterschiedliche Gefühle begleiten. Vor allem Anforderung und Druck spüren wir. Das Strammstehen der Schulapelle aus DDR-Zeiten fällt uns vielleicht ein.
Aber davon ist Gottes Ankunft weit entfernt. Er will uns nicht unter Druck setzen. Der Prophet Jesaja unterstreicht mit seinem Ruf, dass die Begegnung mit Gott Zeit und Vorbereitung braucht. Sie geschieht nicht einfach so.
„Gott wird sich schon melden, wenn er was von mir will“. Ja, das tut er auch, aber wenn wir in uns  und unserem Tun gefangen sind, hat er es sehr schwer. Wir brauchen eine Offenheit für die Begegnung mit ihm. Es geht nicht darum angespannt und zum Sprung bereit zu sein, sondern wir brauchen eine Vorbereitung, um den Ballast an Erwartungen, Selbstzweifeln und Überforderung los zu werden. In Offenheit und Neugier können wir uns auf den neuen Weg zu Gott machen. Das braucht Zeit.
Sonst kann es uns passieren, dass wir an dem eigentlichen Geschehen vorbeigehen und es nicht entdecken.
Das Bild auf unserem Gemeindebrief wirkt so-ein unscheinbares Geschehen im Getriebe der großen Welt. Vielleicht haben Sie, leibe Leserinnen und Leser auch schon wieder vergessen,, was auf dem Bild zu sehen ist.
Scrollen Sie noch einmal nach oben und schauen es sich an.
Im Hintergrund lassen sich die großen Häuser einer Stadt erahnen. Dagegen wirkt die kleine Hütte im Vordergrund schmächtig und zerbrechlich. Das Wunderbare darin erschließt sich im Innehalten, Wahrnehmen und sich berühren lassen.
Bereit zu sein für das was kommt bedeutet also Vielfältiges. Vor allem wohl die Bereitschaft für eine neue Begegnung.
Unsere Kirchengemeinden sind auch dabei sich vorzubereiten und bereit zu sein für das, was kommt.
Mit dem Beginn des neues Kirchenjahres sind neue Kirchengemeinderäte gewählt, die im Januar 2017 eingeführt werden. Mit dem neuen Kirchenjahr beginnt auch die heiße Phase des Reformationsjubiläums „500+“. Auch in unseren Kirchengemeinden und in unserer Kirchenregion wird es vielfältige Angebote zum Thema Reformation geben. So erinnern wir uns an einen Neuanfang vor 500 Jahren, der in unserer Kirche und in vielen Bereichen von Kultur und Gesellschaft einen neuen Weg gewiesen hat. In Kirch Jesar werden wir 300 Jahre Kirche feiern.
Was wir auch immer im neuen Kirchenjahr gestalten und durchführen, was auch immer wir vorbereiten und umsetzen. Es darf uns nicht gefangen nehmen und zum Selbstzweck werden.
Bereitet dem Herrn den Weg ! – nicht nur hinein in unserer Stadt und unserer Dörfer, sondern vor allem in unsere Herzen. Gott will zu uns kommen, an jedem Tag des neuen Kirchenjahres. Möge das gemeinsame Tun in Stadt und Land, von Christen unterschiedlicher Konfession und Nichtchristen dazu hilfreich sein.
Ich wünsche Ihnen im Namen der Mitarbeiter der Kirchengemeinden Hagenow und Kirch Jesar eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Thomas Robatzek, Pastor

AN-GE-DACHT

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Liebe Gemeindeglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde,

WÄHLE DAS LEBEN

Dieses Jahr 2016 ist ein wahres Wahljahr für unser Land Mecklenburg-Vorpommern.

Am 04. September sind Landtagswahlen. Dazu gesellen sich die Kirchengemeinderatswahlen im November. Wir benötigen kompetente Menschen, die mit Zeit und Interesse gemeinsam mit den Pastoren und Mitarbeitern die Verantwortung für die Gemeinden in Hagenow und Kirch Jesar/Moraas übernehmen. Wahlberechtigt sind diesmal übrigens erstmals schon Gemeindeglieder ab 14 Jahren!

Was die Wahlen zum Landtag betrifft, gebe ich als Pastor natürlich keine Wahlempfehlung im Sinne einer bestimmten politischen Partie, aber doch im Sinne der Bibel ein Wahlkriterium:

WÄHLE DAS LEBEN!“, dass heißt wähle die Partei oder den Menschen, die oder der sich deiner Meinung nach zu den guten Geboten Gottes hin ausrichtet und mit Gottes Hilfe in der Kirchengemeinde oder im Land Verantwortung übernehmen will.

WÄHLE DAS LEBEN!“, dass heißt den Auftrag von Gott ernst nehmen, im Willensbildungsprozess, alles zu unternehmen, was dem Leben dient:

  • Die Schöpfung Gottes bewahren und dem Umweltschutz dienen
  • Das Miteinander der Menschen vor Ort und im Land zu fördern und
  • Das Grundgesetz und die Menschenrechte zu respektieren.

Im gemeinsamen Bischofswort der Evangelischen und Katholischen Kirche heißt es unter anderem: „Bitte prüfen Sie aufmerksam die Wahlprogramme der Parteien. Solidarität, Weltoffenheit und das Eintreten für eine friedliches Miteinander sin ein Maßstab für die Wahl einer Politikerin / eines Politikers. Als Christen sollten wir politische Positionen im Lichte des Evangeliums und unseres Glaubens beurteilen. Achten die Partien Menschenwürde und Menschenrechte eines jeden Menschen unabhängig von Herkunft, Leistung, Religion und Hautfarbe ? Nutzen Sie Ihr Stimmrecht und gehen Sie zur Wahl!“

In der Bibel heißt es im 5. Buch Moses, Kapitle 30 unter der Überschrift: „Die Wahl zwischen Leben und Tod„; „Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse. Wenn du gehorchst den Geboten des Herrn, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, das du den Herrn, deinen Gott, liebst und wandelst in seinen Wegen und seine Gebote, Gesetze und Rechte hältst, so wirst du leben und die mehre, und der Herr, dein Gott wird dich segnen (Verse 15-17). Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit Dudas Leben erwählst (Vers 19).“

So möchte ich mich bei allen Entscheidungen von Gottes Willen leiten lassen, nicht nur bei den Wahlen zum Landtag oder Kirchengemeinderat, sondern auch bei allen großen und kleinen Entscheidungen meines Lebens. Täglich muss ich an die hundert Entscheidungen treffen, zum Beispiel was ich wann ? Was mach ich als erstes, zweites und so weiter ? Wen rufe ich an ? Wen besuche ich ? Wann bereite ich was vor ? Wann gehe ich spazieren ? Wann kaufe ich ein ? Und so weiter.

Dabei glaube ich: Gott begleitet mich auf meinem Lebensweg und bei allen meinen Vorhaben. Gott schenkt mir Orientierung, jeweils die richtige Wahl zu treffen, und Gott vergibt mir da, wo ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Wer sich von Gott leiten lässt, wählt das Leben und alles, was dem Leben dient.
Er wird beschenkt von seinem Segen. Also: Wähle das Leben.

Ich wünsche Ihnen im Namen der Mitarbeiter der Kirchengemeinden Hagenow und Kirch Jesar / Moraas einen gesegneten Herbst.

Volker Höppner, Pastor

 

 

AN-GE-DACHT

160603_Deckblatt

Liebe Gemeindeglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde,

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden. (2. Mose 15,2)

Mit diesem Monatsspruch für den Juni grüße ich Sie. Nun ist das erste Halbjahr schon fast zu Ende. Wir arbeiten seit einigen Monaten wieder in einem vollen Mitarbeiterteam in den Kirchengemeinden. Wie das Bild auf dem Deckblatt zeigt, haben wir miteinander entdeckt, dass es hier viele Baustellen gibt. Reale Baustellen, davon ist einiges schon in den letzten Monaten realisiert worden und anderes steht auf dem Plan – Büroräume, Treppenhaus, Pfeilerköpfe – in Hagenow und Mauerwerk am Turm in Kirch Jesar. Hinzugekommen ist unverhofft auch das Thema Glocken in Hagenow. Denn eine Glocke kann nicht mehr geläutet werden, und wir müssen über einen Ersatz nachdenken.

Neben diesen realen Baustellen ist aber der Bau unserer Gemeinden noch dringlicher. Wie werden wir zu lebendigen Gemeinden, die hineinwirken in diese Welt, in der es so viel zu tun und so viel zu helfen gibt? Das Bibelwort für diesen Monat Juni und für die kommende Zeit legt uns eine Zusage an die Seite. Auf Gott können wir vertrauen, er ist unsere Stärke und unser Lied.

Kraft und Stärke brauchen wir als Kirchengemeinden für die realen Baustellen, aber noch viel mehr für den Bau unserer Gemeinden. Deshalb suchen wir auch Menschen mit Phantasie, Ideen und der Bereitschaft, sich in den Gemeinden aktiv einzubringen und mitzugestalten. Dazu gibt es Gelegenheit in den vorhandenen Kreisen, oder als Kandidatin oder Kandidat für die Kirchengemeinderatswahlen, um in diesen Leitungsgremien kritisch und konstruktiv mitzuwirken, oder vielleicht haben sie Ideen für neue Initiativen in unseren Gemeinden.

Kraft und Stärke brauchen Sie, liebe Leser in Ihrem täglichen Leben. Besonders dann, wenn es nicht so läuft, wie erhofft. Wenn sich Lebenspläne zerschlagen und schwere Schicksalsschläge Sie aus der Bahn werfen. Wir Menschen und wir als Kirchengemeinden brauchen Stärke, um beharrlich zu bleiben, um weiter unser Ziel zu verfolgen, oder um nicht aufzugeben und eine neue Richtung, einen neuen Plan zu entwerfen.

Aber wozu brauchen wir Lieder? Von den Sklaven Amerikas wissen wir, dass sie für Ihre Arbeit Lieder gehabt haben, damit sie Hoffnung hatten in ihrer schweren Notlage.  Daraus sind die Gospels entstanden, die wir noch in unseren Liederbüchern haben und gerne singen.  Diese Lieder haben nicht nur bewegend Texte, sondern im Singen dieser Melodien gibt es Ermutigung und Kraft, können wir nachfühlen und empfinden, was die Menschen bewegt hat.  Wenn Gott unser Lied ist, dann bekommen wir im Singen Kraft. Im Singen fühlen wir uns verbunden mit Ihm und mit den anderen Mitsängern. Im Singen spüren wir Hoffnung und Zuversicht.  So werden wir in diesem Sommer auch das Singen erleben – wir hier in unseren Gemeinden, zum Sommerfest in Kirch Jesar und zum Gemeindefest in Hagenow, oder wenn Sie im Sommer singend ihre Wege gehen.

Mögen wir als Gemeinden singend Gottes Kraft spüren beim Arbeiten und Bauen an unseren Gemeinden und Kirchen und mögen Sie, liebe Leser auch auf ihren eigenen Wegen Gottes Kraft spüren und seine befreiende Melodie hören und singen.

Ich wünsche Ihnen im Namen der Mitarbeiter der Kirchengemeinden Hagenow und Kirch Jesar einen gesegneten Sommer.

Thomas Robatzek, Pastor